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Für Kerstin Starkert gibt es bei Auftragsarbeiten verschiedene Herangehensweisen:

Eher persönlich:

Hier ist es ihr ein Anliegen, bei Auftragsarbeiten in einem ausführlichen Gespräch mit dem Auftraggeber auf eine Entdeckungsreise zu gehen. Sie will verstehen und erspüren, welche biografischen Erfahrungen und Themen den Auftraggeber bei seinem Wunsch nach einem Werk bewegen. Diese Entdeckungen inspirieren sie. Sie finden im Auftragswerk ihren Nachhall und beeinflussen auch die Wahl der angewandten Technik.

Auch bei einem Auftragswerk als Geschenk im Umfeld des Auftraggebers ist diese Entdeckungsreise unerlässlich (unabhängig von der Form des Bildes – ob Portrait, gegenständliche oder abstrakte Umsetzung). Das Geschenk soll bei der Übergabe und bei der späteren Betrachtung seine Wirkung entfalten und ein weiteres Band der Beziehung knüpfen.

Eher themenbezogen:

Dabei stehen im Vordergrund z.B. die Ausgestaltung eines Raumes und die Wiedergabe von Themen und Funktionen von Produkten. Gesprächspartner seitens des Auftraggebers sind häufig neben der Geschäftsleitung kreative Persönlichkeiten aus dem Marketingbereich des Unternehmens.

Die Betrachter werden durch den künstlerischen Ausdruck der Arbeiten, die das Anliegen und die Botschaft der Firma oder des Produktes transportieren, auf einer anderen Wahrnehmungsebene angesprochen. Die Arbeiten bieten Anlass z.B. mit dem Kunden produktiv ins Gespräch zu kommen.