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DerTeckbote_20190109_13_Atelier_Starkert_Flüchtlingsprojekt


KINDERGEBURTSTAGE   

im Atelier oder bei Ihnen zu Hause.

– Töpfern – Akrylmalerei an der Staffelei – Zeichnen – Drucken –

2016 PROJEKTARBEIT DETTINGEN MALT GEMEINSAM

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Roswitha Remmel, Sabine Reuster, Cäcilia Brodbeck, Inge Eichler, Kerstin Starkert und Wilfried Veeser.


2016 März Nürtingen Übergabe PORTRAIT Bundeskanzlerin


2015 Weihnachtsmarkt Ötlingen

– Portrait – Zeichnen – Entdecken – Anschauen – Kunstgespräch –


2015 Hobbykünstlerausstellung  Dettingen Teck

Schüler aus dem Atelier stellen aus …


2015 PROJEKTARBEIT              Spuren der Demenz                             Presse

Von Mitte Januar bis Ende Mai führte Kerstin Starkert ein Projekt auf der Gerontopsychiatrie im Klinikum Christophsbad in Göppingen durch. Sie arbeitete ein- bis zweimal wöchentlich kunstterapeutisch mit Demenz erkrankten Menschen.

Kerstin Starkert ist es ein Anliegen, Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Das Mittel ihrer Wahl ist die Kunsttherapie, denn durch sie lassen sich Menschen auf verschiedenen Ebenen ansprechen. Die Ebene der eigenen Emotionalität ist an Demenz erkrankten Menschen meist noch lange zugänglich. Ebenso die Fähigkeit, Gefühle wie Freude, Trauer, Zärtlichkeit oder Abneigung spontan und ungefiltert zu zeigen. Hier liegt zugleich eine künstlerische Stärke: Im Gegensatz zum Künstler müssen an Demenz erkrankte Menschen nicht versuchen, sich im künstlerischen Ausdruck von gedanklichen Konstrukten und Erwartungshaltungen zu befreien. Sie können direkt und unbefangen in den Gestaltungsprozess eintauchen. Kunsttherapeutische Arbeit gibt dieser speziellen Kompetenz von Betroffenen Raum. Die Bilder der Ausstellung sind in der Klinik für Gerontopsychiatrie des Christophsbades entstanden. Kerstin Starkert hat sich parallel zu ihrer kunsttherapeutischen Arbeit auch als Künstlerin auf die Patienten eingelassen und sie in Öl festgehalten. Ihr ging es um das Nachspüren und Erspüren und um die künstlerische Verarbeitung der unterschiedlichen Eindrücke dieser Begegnungen. Ihre Porträts ergänzen die Ausstellung.

Ausstellungsdauer: 01.10.2015 – 28.11.2015
Ort: Klinikum Christophsbad, Café                      Link Christophsbad „Wege zum erstaunen“
Vernissage: 01.10.2015 im Café, musikalische Umrahmung: Jens Veeser am Kontrabass mit Musik komponiert zum Thema Demenz von Prof. Dr. Jean Goldenbaum


2015 PROJEKTARBEIT                  70 Jahre Frieden

Im Rahmen eines Projektes der Stadt Kirchheim unter Teck zum Thema 70 Jahre Frieden erstellte Kerstin Starkert ein Plakat.

Es zeigt einen Herren mit dem Jahrgang 1933 welcher seine Eindrücke zum Thema 70 Jahre Frieden erzählte. Es ging um Erinnerungen, Eindrücke, bewegte Momente. Aus den Gesprächen ergab sich die Idee ihn in Öl zu portraitieren.

Für die Künstlerin war es eine bewegte Arbeit bei der sie Teil haben durfte an Erinnerungen und Gedanken eines Mannes welcher in seinem Leben viel erlebt hatte.

70JFkomprimiert


2012 – 2014 Projekt                 Portrait in Heimen

Kerstin Starkert portraitierte über einen Zeitraum von zwei Jahren in unterschiedlichen Heimen Demenz erkrankte Menschen. Sie besuchte einzelne Bewohner ein- bis zweimal wöchentlich und begleitete diese eine Zeit lang. Es entstanden unterschiedliche Skizzen welche der Künstlerin als Erinnerung dienen.

In der Weiterarbeit befasste sie sich mit den Menschen, sie versuchte nachzuempfinden was ihr Gegenüber beschäftigt, was diese Menschen berührt, was sie umtreibt. In der Arbeit enstand eine spannende Interaktion zwischen dem Betrachteten und der Betrachtenden. Konnte die Künstlerin einen Menschen länger begleiten begann sie während dem Begegnungsprozess parallel eine Weiterarbeit des Portraits im größeren Format (120/90 cm), hier zu sehen in Akryl und Graphit auf Leinwand.

EHS1213

Neben der Beherrschung des Handwerks ist es die Kunst, mit dem Portraitierten zu schwingen und die Impulse aus den Begegnungen auszudrücken. Dabei hat die Künstlerin versucht jeweils die entstehenden Emotionen von Freude und Glück bis hin zu tiefer Traurigkeit und Resignation produktiv aushalten.

Eine ihrer bisherigen Erkenntnisse:

„An dem Rand des Lebens entdeckt man die wesentlichen Dinge, die das Menschsein beeinflussen und prägen. Demenz verändert einen Menschen. Manche können die Veränderungen noch nicht fassen und sie müssen lernen, mit dieser Erkrankung zu leben. Dennoch ist es bei allen erlebten Einschränkungen faszinierend, wie viel Positives in diesen Begegnungen zurück kommt, wenn man sich aufmacht, diesem Menschen ein interessierter Mensch zu sein und ihn tief wahrzunehmen gerade an der Grenze seines eigenen Lebens.“